PRESSE



Pressebericht vom 29.03.2012 über Stadtmitte am Fluss
Ein Rundgang über die Großbaustelle
Von SZ-Redakteurin Ilka Desgranges
Es ist wie so vieles eine Frage der Perspektive. Schaut man sich die Mauern der neuen Berliner Promenade von unten an, wirken sie gewaltig, fast abschreckend. Viel Beton, viel grau. Dort, wo jetzt noch Erdmassen hin und her geschoben werden, soll im Sommer der erste Schritt gemacht sein zu Saarbrückens neuer Stadtmitte. Die Berliner Promenade, zu ihren Glanzzeiten auch Saarbrückens Flaniermeile genannt, schaut zwar schon lange nicht mehr schön aus, liegt jedoch auf der Sonnenseite der Stadt. So lassen sich schon jetzt zwischen Bauzäunen und Baggern die Menschen wieder nieder, um die ersten Frühlingstage zu genießen. Künftig können sie auch auf den Stufen sitzen, die zum Ufer der Saar führen. Künftig können sie ganz dicht ran an den Fluss. Zum Saarspektakel im August sollen die Arbeiten fertig sein. Für alle, die sich die neue Promenade und die neue Stadtmitte nicht so recht vorstellen können, gibt es regelmäßig kostenlose Rundgänge mit Erläuterungen zum großen Projekt Stadtmitte am Fluss. (Informationen unter Telefon. (06 81) 30 14 02 89.) Rund 26 Millionen Euro kostet die Berliner Promenade. Ist sie fertig, fällt nicht nur der Zugang zur Saar leichter. Es gibt auch wieder mehr Durchgänge und Verbindungen zur Bahnhofstraße. Eines der Häuser zur Promenade hin (das sogenannte Drescherhaus) hat die Stadt gekauft und abgerissen. Jetzt gilt es einen Investor zu finden, der hier bauen will. Während die Arbeiten an der Berliner Promenade voranschreiten, wird der Tunnel, in dem ein Teil der Autobahn verschwinden soll, erst noch geplant. Ohnehin steht noch nicht fest, ob er tatsächlich gebaut werden wird. Das soll 2013 entschieden werden. Was derzeit neben der Freitreppe von der Promenade hinab zur Saar wie ein Turm in den Himmel ragt, ist einer von zwei Fahrstühlen, die Passanten mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Fahrrad befördern. Der Fahrstuhlturm ist neun Meter hoch. Nebenbei dient er als Schornstein, durch den die Abgase aus dem Parkhaus unter der Berliner Promenade abziehen können.

Pressebericht vom 06.09.2012 über Uniklinik Homburg
Uni Homburg - Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer legt Grundstein für Neubau
Von Saar Reporter (http://saar-report.de/2012/09/22945/), Quelle Presestelle Stadt Homburg
MP Annegret Kramp-Karrenbauer, die Direktoren Ulrich Kerle, Prof. Dr. Wolf-Ingo Steudel und Paul Staut probieren gemeinsam von der riesigen Modell-Torte. Auf einer der größten Baustellen im Saarland wurde in der vergangenen Woche der Grundstein für den Neubau der Inneren Medizin gelegt. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte zunächst eine Metallschatulle in den Grundstein eingemörtelt, dann hob ein großer Kran den 3,5 Tonnen schweren Buntsandsteinblock in die Baugrube des Baus, der in zentraler Lage auf dem Gelände des Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) entsteht. In der Metallkartusche befinden sich neben Zeitungen, Urkunden, einem Homburger Stadtplan auch 2.144 Centstücke. Mit diesen Münzen, eine für jeden Tag, will die beauftrage Planungsgesellschaft „woernerundpartner” verdeutlichen, dass sie das Gebäude termingerecht fertig stellen will, erklärte Petra Wörner. Begonnen wurde im Februar 2011, abgeschlossen werden soll der Bau bis Ende 2016. Gebaut wird die Innere Medizin mit einer Fläche von fast 20.000 Quadratmetern, 15.000 Kubikmeter Bodenaushub sind geplant und rund 17.000 Kubikmeter Beton gilt es zu verbauen. Dafür werden insgesamt 140 Mio. Euro investiert, erklärte der Ärztliche Direktor des UKS, Prof. Dr. Wolf-Ingo Steudel. Davon bringt das UKS 110 Mio. Euro selbst auf, 30 Mio. Euro kommen vom Land. So können 14 Fachgebiete, die jetzt noch auf verschiedene Gebäude verteilt sind, die zentrale Notaufnahme sowie das diagnostische Zentrum und mehr als 400 Betten für Patienten zusammengeführt werden, machte Prof. Steudel deutlich. Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer sprach von einem Signal für den heimischen Standort und einem klaren Bekenntnis der Landesregierung zum UKS. Oberbürgermeister Karlheinz Schöner und Landrat Clemens Lindemann sprachen wie ihre Vorredner von einem guten Tag für das UKS, Homburg, den Saarpfalz-Kreis und das ganze Saarland. OB Schöner freute sich, dass der Masterplan für das UKS, der seit 2005 erarbeitet wurde und an dem er über das städtische Bauamt beteiligt war, so schnell umgesetzt wurde. Mit Landrat Lindemann regte OB Schöner eine Verbesserung der Hospizsituation auf dem Campus an. Beide Verwaltungschefs wollen gemeinsam einen Verein gründen, der helfen soll, diese Lücke zu schließen.
Quelle: Pressestelle Stadt Homburg

Saarbrücker Zeitung, Mittwoch 26. August 2009
Mit Schaufeln und Spaten in die Zukunft
Baubeginn an der Berliner Promenade: Charlotte Britz, Rena Wandel-Hoefer und Stefan Mörsdorf packten an

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